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Bretagne


Die Bretagne (bretonisch: Breiz) ist die nordwestlichste Landschaft Frankreichs. Die große Halbinsel ist im Norden vom Ärmelkanal und im Westen und Süden vom Atlantik umgeben. Knapp 3.000 Kilometer Küstenlinie säumen das Land und kein Ort ist hier weiter als 60 Kilometer vom Meer entfernt.

Die Kelten, die im 6. Jahrhundert v. Chr. einwanderten, nannten das Land Aremorica, was so viel bedeutet wie »Land vor dem Meer«.

Die östliche Grenze entwickelte sich in der historischen Auseinandersetzung mit der Normandie, mit Frankreich und der Anjou.

Wie ein mächtiger Schiffsbug ragt die Halbinsel in das Meer, umbrandet vom gewaltigen Element, dem die Bretonen seit langer Zeit als Seefahrer und Fischervolk trotzen. Im Landesinnern hingegen entwickelte sich eine bis in die Gegenwart bewahrte bäuerliche Tradition.

Diese beiden Extreme faszinieren den Besucher bis heute: Geraten die Sinne beim Erlebnis des tobenden Meeres und der schroffen Küstenlinien, beim Kampf gegen den feuchten salzigen Wind in Aufruhr, so beruhigen sie sich beim Durchstreifen der einsamen Heiden und Wälder und in der Stille der abgeschiedenen Dörfer.

© Sven Hobbiesiefken